Unsere umfangreichen Leistungen

„Zuhause ist da, wo das Herz sich wohl fühlt“, eine wichtige Voraussetzung für die Seele und die Gesundheit des Menschen ist, dass wir mit unserer professionellen Pflege, angepasst auf Ihre entsprechenden Wünsche und Bedürfnisse, Sie persönlich unterstützen. Dieses kann z. B. in Form von Leistungen der Grundpflege, Hauswirtschaft oder Behandlungspflege erfolgen.

Soziale Betreuung und Förderung bei Alltagseinschränkungen

Hilfe bei Demenz und psychischen Erkrankungen

Ist innerhalb der Familie eine Person an Demenz erkrankt oder leidet an einer psychischen Erkrankung, treten in der Betreuung und Pflege viele Fragen auf. Wir nehmen uns die Zeit, Sie umfassend zu beraten und mit Ihnen einen Weg zu finden, die Betreuung und Pflege zu organisieren und sicherzustellen.



Häusliche Pflege

Häusliche Pflege

Im Bereich der Häuslichen Pflege können wir individuell für Sie aus einer vielzahl an Leistungskomplexen des Niedersächsischen Leistungskomplexkataloges die optimale Versorgung in Ihrer häuslichen Umgebung sicherstellen. Die Leistungskomplexe behandeln die Bereiche der Körperpflege, Mobilität, Ernährung, Ausscheidung und die hauswirtschaftliche Versorgung. Zusätzlich können die Leistungen auch nach Zeit abgerufen werden. Dann wird in einer Individuellen Beratung die Zeit festgelegt die für Ihre optimale pflegerische Versorgung notwendig ist. Diese Leistungen werden dann je nach dem jeweiligen Pflegegrad mit Ihrer Pflegekasse abgerechnet. Sollte kein Pflegegrad vorhanden sein, oder es werden mehr Leistungen in Anspruch genommen werden als von dem Pflegegrad abgedeckt, können diese Leistungen auch als Selbstzahler in Anspruch genommen werden. Wir beraten Sie hierzu gerne persönlich.

Leistungsübersicht der Pflegeversicherung nach Pflegegrad:

Grad der Pflegebedürftigkeit Pflegesachleistung in € pro Monat Pflegegeldleistung in € pro Monat Entlastungsbetrag in € pro Monat Tages- oder Nachtpflege in € pro Monat Verhinderungs-pflege in € pro Jahr Kurzzeitpflege in € pro Jahr
Pflegegrad 1 - - 125 - - -
Pflegegrad 2 689 316 125 689 1.612 1.612
Pflegegrad 3 1.298 545 125 1.298 1.612 1.612
Pflegegrad 4 1.612 728 125 1.612 1.612 1.612
Pflegegrad 5 1.995 901 125 1.995 1.612 1.612

Behandlungspflege

Behandlungspflege

Wir unterstützen Sie zu Hause bei sämtlichen, durch den Arzt verordneten, Behandlungspflegen.

Sollten Sie vorübergehend oder auch dauerhaft Unterstützung bei der sogenannten „Medizinischen Behandlungspflege“ benötigen, wird Ihr Haus- oder Facharzt eine „Verordnung häuslicher Krankenpflege“ ausstellen, die Ihrer gesetzlichen Krankenkasse nun zur Bewilligung vorgelegt wird. Die Kosten für die Behandlungspflege, tragen in der Regel nach der Bewilligung der ärztlichen Verordnung, die Krankenkassen. Wir bieten in diesem Rahmen u. a. folgende Leistungen an:

  • An- und ausziehen von Kompressionsstrümpfen ab Kl. II
  • Anlegen und abnehmen von Kompressionsverbänden
  • Anlegen und wechseln von Wundverbänden
  • Dekubitusbehandlung
  • Injektionen (s.c./i.m.)
  • Infusionen
  • Blutzuckermessungen
  • Blutdruckmessungen
  • Verabreichen von Medikamenten
  • Herrichten von Medikamenten
  • Portversorgung
  • Palliativpflege
  • Kathederpflege
  • Stomaversorgung
  • ...

Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Spezielle Behandlungspflege

Spezielle Behandlungspflege

Das SGB V (Häusliche Krankenpflege § 37 1 2 fortfolgende SGB V) beinhaltet die Grundpflege, Behandlungspflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung. Diese einzelnen Leistungsbereiche sind in den Rahmenverträgen sowie in den Verordnungsrichtlinien für Häusliche Krankenpflege nach § 92 Absatz 7 mit den Kostenträgern klare pflegerische bzw. krankenpflegerische Maßnahmen zugeordnet. Das Leistungsspektrum beinhaltet die fachgerechte pflegerische Versorgung und sachgerechte Durchführung von verordneten Behandlungsmaßnahmen. Dazu gehört neben den üblichen Leistungen wie BZ- und RR-Kontrollen, im Weiteren die Durchführung individueller Behandlungspflegen nach ärztlicher Anordnung.

Häusliche Krankenpflege wird durch den Haus- bzw. Facharzt verordnet und soll prinzipiell dazu dienen,

1. den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen

2. Krankenhausaufenthalte zu vermeiden und

3. das Ziel der ärztlichen Behandlung zu sichern.

Der Hausarzt stellt hierfür bei Notwendigkeit die Verordnung aus. Diese wird dann vom Patienten über den Pflegedienst bei der zuständigen Krankenkasse eingereicht und diese entscheidet darüber, ob die Leistung und damit die Kostenübernahme genehmigt wird oder nicht. Bei Ablehnung durch die Krankenkasse hat der Versicherte das Recht, einen Widerspruch zu schreiben und bei Ablehnung einen klagefähigen Bescheid zu verlangen.

Wundmanagement durch Wundexpertin und Stomamentorin

Wundmanagement durch Wundexpertin und Stomamentorin

In der von uns angebotenen Medizinischen Behandlungspflege ist die Beurteilung, Reinigung und Versorgung von Wunden hervorzuheben, die durch unsere Mitarbeiter , die u. a. eine Fortbildung im Bereich Wunden oder eine Fachweiterbildung zum „zertifizierten Wundmanager“ (Wundexperte nach ICW) abgeschlossen haben, durchgeführt und begleitet werden.

Pflegenachweis gemäß § 37 SGB XI

Pflegenachweis gemäß § 37 SGB XI

Wenn sich Pflegebedürftige durch Angehörige oder Freunde in der eigenen häuslichen Umgebung pflegen lassen, dann können Sie dafür von der Pflegekasse Pflegegeld erhalten (§ 45a SGB XI). Damit in solchen Situationen trotzdem eine Qualitätssicherung stattfindet und der pflegende Angehörige nicht allein gelassen wird, findet in wiederkehrenden Intervallen ein obligatorischer Pflegebesuch durch einen Pflegedienst statt. Diese Besuche werden von Pflegediensten nach § 37.3 SGB XI (Pflegeversicherung) mit der Pflegekasse abgerechnet.

Die Beratungsbesuche und -gespräche sollen der pflegenden Person pflegefachliche Unterstützung bieten, um so die Qualität für die häusliche Pflege zu gewährleisten. Folgende Beratungen stehen im Vordergrund:

  • Beratung zum Bedarf und der Beschaffung von Pflegehilfsmitteln (z.B. technische Hilfsmittel, Pflegeverbrauchsmittel)
  • Beratung zur Wohnraumanpassung
  • Beratung zu Höherstufungsanträge
  • Beratung zu Hebe- und Lagerungstechniken
  • Praktische Tipps zur aktuellen Alltagssituation der Pflegeperson

Pflegegeldbezieher der Pflegegrade1 bis 3 müssen einmal im Kalenderhalbjahr, die der Pflegegrade 4 und 5 einmal im Kalendervierteljahr einen zugelassenen Pflegedienst zu einem Beratungsbesuch in ihrer Häuslichkeit in Anspruch nehmen. Der Pflegedienst prüft, ob die Versorgung noch sichergestellt ist, oder ob ergänzende Hilfestellungen sinnvoll sind. Die Kosten des Beratungseinsatzes durch den Pflegedienst übernimmt die Pflegekasse.

Wenn Sie einen Termin zum Beratungsbesuch nach §37.3 SGB XI benötigen, dann rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns während unserer Bürozeiten in unseren Geschäftsräumen.

Pflegeanleitung und individuelle Schulungen

Pflegeanleitung und individuelle Schulungen

Die ausgeübte Pflege der Mitarbeiter wird regelmäßig durch unser Fachpersonal überprüft und unsere Mitarbeiter erhalten individuelle Schulungen, damit wir, Sie bestmöglich versorgt wissen. So z. B. Schulungen zur Kompressionstherapie, Ernährung, …

Aber auch die durchgeführte Pflege von Angehörigen kann sinnvoll durch individuelle Pflegeschulungen ergänzt werden. Denn gerade ein Pflegender, der einen Angehörigen, Nachbarn oder einen Freund pflegerisch unterstützt fühlt sich zeitweise belastet oder sogar ausgepowert! Um dieser Herausforderung im Umgang mit Menschen und deren pflegerischen Versorgung besser zu begegnen, bieten wir individuelle Schulungen an. Die Inhalte der Schulungen orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen des Pflegebedürftigen und der Pflegeperson.

Unsere speziell ausgebildeten Pflegefachkräfte schulen Sie kostenfrei rund um das Thema Pflege.

Verhinderungspflege

Verhinderungspflege

Gerne werden wir auch in der sogenannten Verhinderungs- oder Ersatzpflege tätig. Diese kommt zum Tragen wenn Sie z.B. von einer privaten Pflegeperson oder einem pflegenden Angehörigen versorgt werden und diese an der Pflege verhindert sind oder einfach mal ausspannen müssen. Die Pflegeversicherung beteiligt sich an den nachgewiesenen Kosten einer Verhinderungs- bzw. Ersatzpflege zu Hause für längstens 6 Wochen (48 Tage) oder stundenweise bis zu einem Betrag von 1612 € je Kalenderjahr. Voraussetzung ist hier, dass ein Pflegegrad mindestens sechs Monate besteht und die Verhinderungspflege bei der Pflegekasse beantragt wurde. Eine Budgeterhöhung ist zusätzlich durch Umwidmung aus der Kurzzeitpflege möglich. Hier können aus der Kurzzeitpflege 806 € umgewidmet werden, somit stehen dann 2418 € je Kalenderjahr zur Verfügung. Diesbezüglich beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung

Sie möchten Ihre Kinder gut betreut wissen? Sprechen Sie uns an, wir finden gemeinsam eine Lösung, die ihren Wünschen entspricht.

Entlastungsleistungen

Entlastungsleistungen

Ihnen stehen pro Monat /125 € zur Verfügung. Der Betrag ist keine pauschale Geldleistung. Vielmehr ist er zweckgebunden. Sie können ihn beispielsweise für Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes (in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht von Leistungen im Bereich der Selbstversorgung) einsetzen. Außerdem können Sie das Geld für in Ihrem Bundesland anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag nutzen.

Ihre Pflegeversicherung zahlt den Entlastungsbetrag zusätzlich zu den sonstigen Leistungen. Schöpfen Sie den Betrag einmal nicht oder nicht vollständig aus, können Sie den Betrag innerhalb des Kalenderjahres in die Folgemonate bzw. am Ende des Kalenderjahres noch nicht verbrauchte Beträge in das darauffolgende Kalenderhalbjahr (befristet bis 30. Juni des darauffolgenden Jahres) übertragen.

Sonderleistungen

Sonderleistungen

Wir bieten Ihnen „Sonderleistungen“ an, die Ihre Versorgung zu Hause unterstützt und somit sicherstellt.

  • Pflegeberatungsgespräche nach § 37 Abs. 3 SGB XI
  • Gutachten bei Pflegebedürftigkeit / Begleitung bei der Einstufung
  • Vermittlung von „Essen auf Rädern“
  • Vermittlung von Hausnotruf / Pflegenotruf
  • Vermittlung weiterer Hilfen wie z.B. Krankengymnastik, Fußpflege, Ergotherapie, Hilfsmitteln
  • Beratung in Finanzierungsfragen mit Kassen und Ämtern

 

Spezielle Behandlungspflege

Das SGB V (Häusliche Krankenpflege § 37 1 2 fort folgende SGB V) beinhaltet die Grundpflege, Behandlungspflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung. Diese einzelnen Leistungsbereiche sind in den Rahmenverträgen sowie in den Verordnungsrichtlinien für Häusliche Krankenpflege nach § 92 Absatz 7 mit den Kostenträgern klare pflegerische bzw. krankenpflegerische Maßnahmen zugeordnet.

Das Leistungsspektrum beinhaltet die fachgerechte pflegerische Versorgung und sachgerechte Durchführung von verordneten Behandlungsmaßnahmen. Dazu gehört neben den üblichen Leistungen wie BZ- und RR-Kontrollen, im Weiteren die Durchführung individueller Behandlungspflegen nach ärztlicher Anordnung. 

Häusliche Krankenpflege wird durch den Haus- bzw. Facharzt verordnet und soll prinzipiell dazu dienen,

1. den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen

2. Krankenhausaufenthalte zu vermeiden und

3. das Ziel der ärztlichen Behandlung zu sichern.

Sie haben Fragen dazu? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Ambulante Vakuumtherapie

Ambulante Vakuumtherapie

Mit der Vakuumtherapie deckt man Wunden luftdicht ab und sorgt für einen kontrollierten, örtlich begrenzten Unterdruck der sich positiv auf die Wundheilung auswirkt. Die Behandlung ist mittlerweile auch problemlos im ambulanten Bereich umsetzbar.

Die ambulante Therapie und ihre Kostenerstattung werden mittlerweile überwiegend von den Krankenkassen genehmigt. Die Verbandwechsel werden zuhause von entsprechend geschultem Fachpersonal durchgeführt.

Wundversorgung

Wundversorgung

In der von uns angebotenen Medizinischen Behandlungspflege ist die Beurteilung, Reinigung und Versorgung von Wunden hervorzuheben, die durch unsere Mitarbeiter , die u. a. eine Fortbildung im Bereich Wunden oder eine Fachweiterbildung zum „zertifizierten Wundmanager“ (Wundexperte nach ICW) abgeschlossen haben, durchgeführt und begleitet werden.

Portversorgung

Portversorgung

Für Patienten ist es manchmal notwendig, sich Behandlungen zu unterziehen, die einen längerfristigen intravenösen, intraarteriellen, periduralen / intrathekalen oder intraperitonealen Zugang erfordern, z. B. zur Chemotherapie, Antibiotikagabe oder parenteralen Ernährung. Die Entwicklung des Portkathetersystems, kurz Port, macht Langzeittherapien in der ambulanten Krankenpflege möglich und bietet zahlreiche Vorteile – für Patienten, Pflegepersonal und Ärzte.

Wir unterstützen Sie bei der Portversorgung.

Stoma

Stoma

Der Begriff „Stoma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Mund“ oder „Öffnung“. Bezeichnet wird damit eine durch eine Operation geschaffene Körperöffnung, durch die ein kleines Stück des Darms, die Harnleiter oder die Luftröhre nach außen auf die Hautoberfläche geleitet wird. Anstatt über den ursprünglichen Weg, wird Luft, Stuhl oder Urin über diese neu geschaffene Öffnung aus dem Körper geleitet.

Einen „künstlichen Ausgang“ zu bekommen ist immer ein großer Einschnitt. Viele Betroffene fühlen sich nach der Stomaanlage, als hätte man ihnen den Boden unter den Füßen weg gezogen.

Wir unterstützen Sie bei der Versorgung Ihres Stoma und stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Palliative Care

Palliative Care

Das besondere Versorgungskonzept der Palliativpflege begleitet sterbenskranke Menschen am Ende ihres Lebens und verbessert ihre Lebensqualität. Viele sehr schwer kranke Patienten haben Angst vor Schmerzen in der letzten Phase ihres Lebens und möchten nicht leiden. Eine angemessene Schmerzversorgung durch Palliativmedizin und Palliativpflege ermöglicht sterbenden Menschen und chronisch schwerkranken Patienten mit fortschreitenden degenerativen Krankheiten und begrenzter Lebenserwartung ein würdevolles Leben mit mehr Lebensqualität.

In der Palliativpflege zielen unsere Bemühungen nicht mehr auf die Heilung oder Lebensverlängerung, sondern darauf, die Lebensqualität der Patienten aufrecht zu halten oder – wenn möglich – sogar zu bessern.