Pflegedienst

Der Pflegedienst ist in privater Trägerschaft und besteht seit dem 01.05.2008. Wir betreuen pflegebedürftige Menschen in ihrer häuslichen Umgebung und leisten bei den zumeist älteren Patienten Grund- und Behandlungspflegen. Die Übernahme der hauswirtschaftlichen Versorgung komplettiert unsere Dienstleistung.

In unserem häuslichen Pflegedienst werden Klienten in den Pflegegraden eins bis fünf und ohne Pflegegrad versorgt.

Basis dieser Betreuung stellen die Versorgungsverträge mit den Kranken- Pflegekassen und Sozialämter gemäß den Vorgaben des SGB V, des SGB XI und SGB XII dar.

Zielsetzung unseres Dienstes ist es, dem Kunden eine individuelle Lebensführung mit den Hilfeleistungen zu optimieren und zu organisieren, die diesem das Verbleiben in der häuslichen Umgebung erleichtern und somit weiterhin ermöglichen.

Unser Team besteht aus examinierten Pflegefachkräfte (Kranken- und AltenpflegerInnen), PflegeassistentInnen, PflegehelferInnen, Betreuungskräften und Hauswirtschaftskräften. Zusätzlich bilden wir Altenpflegekräfte aus. 

Pflegekonzept

Unser Pflegekonzept

Wir haben ein schriftliches Pflegekonzept erstellt, welches Aussagen zu folgenden Gliederungspunkten enthält:

  • Pflegemodell,
  • Pflegesystem,
  • Pflegeprozess,
  • innerbetriebliche Kommunikation,
  • Qualitätssicherungsmaßnahmen,
  • Leistungsbeschreibung,
  • Kooperation mit anderen Diensten personelle Ausstattung.

 

 

Durch regelmäßige interne Inhousetrainings vermitteln wir den Mitarbeitern die Inhalte unseres Pflegekonzeptes und überprüfen die Anwendung an-hand von internen Audits bzw. Pflege- und Dienstleistungsvisiten unter Einbezug der Pflege-Transparenzvereinbarung ambulant – PTVA (Transparenzkriterien).

Pflegeprozess

Generell stellen wir das sach- und fachgerechte Erbringen von Dienstleistungen durch Einsatz von qualifizierten bzw. angelernten Personal, regelmäßigen Schulungen und Dienstleistungsvisiten sicher. Die Nachweisführung der Dienstleistungserbringung erfolgt im Pflegedokumentationssystem. Zentrales Instrument ist hier die Pflegeprozessplanung. Dies betrifft alle (Pflege-)Situationen unserer Klientinnen und Klienten.

Neben den internen Qualitätssicherungsmaßnahmen bewertet auch der MDK bei Qualitätsprüfungen die nachfolgend aufgelisteten Pflegesituationen:

Behandlungspflege (siehe Verzeichnis verordnungsfähiger Maßnahmen häusliche Krankenpflege) wie Absaugen, Beatmung inkl. Vorbeugemaßnahmen, Blasenspülung, Blutdruckmessung, Blutzuckermessung, Versorgung und Überprüfung von Drainagen, Katheterisierung der Harnblase, Darmentleerung, Flüssigkeitsbilanzierung, Infusionen, Inhalationen, Injektionen, Richten von Injektionen, Instillationen, Auflegen von Kälteträgern, spezielle Krankenbeobachtungen, Legen und Wechseln von Magen-sonden, Medikamentengabe, pflegerisches Schmerzmanagement, Stomabehandlung, Trachealkanülen, Venenkatheter, chronische Wunden/ Dekubitus, Kompressionsstrümpfe/-verbände

Pflegesituationen wie

  • Mobilität (Aspekte z. B. Sturzrisiko, Dekubitusrisiko, Kontrakturrisiko),
  • Ernährung und Flüssigkeitsversorgung (Aspekte z. B. Einschränkungen in der selbstständigen Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, Ernährungsdefizite)
  • Ausscheidung (Aspekte z. B. Einschränkungen im Bereich der Kontinenz, Inkontinenzversorgung)
  • Umgang mit Demenz (Aspekte z. B. Biografie, Besonderheiten bei der pflegerischen Versorgung)
  • Körperpflege und sonstige Aspekte der Ergebnisqualität (u. a. auch freiheitsein-schränkende Maßnahmen)